Am 7. August 2026 um 19:50 Uhr führte die Bereitschaftseinheit Wien im Bereich des Keplerplatzes eine Schwerpunktaktion durch. Diese Aktionen zielen darauf ab, Straßen- und Jugendkriminalität zu bekämpfen, die sichtbare Polizeipräsenz zu erhöhen und gezielte Identitätsfeststellungen sowie Kontrollen an kriminalpolizeilichen Brennpunkten durchzuführen.
Im Rahmen dieser Amtshandlung wurde ein 19-jähriger Mann afghanischer Staatsangehörigkeit angehalten und zur Feststellung seiner Identität aufgefordert. Der Mann zeigte von Beginn an ein unkooperatives Verhalten, weigerte sich, an der Identitätsfeststellung mitzuwirken und äußerte verbal Aggressionen gegenüber den einschreitenden Beamten. Zudem wurde er zunehmend aggressiv, gestikulierte mit erhobenen Fäusten und kam mehrfach den Aufforderungen, sein Verhalten zu ändern, nicht nach.
Trotz mehrmaliger Abmahnungen setzte der 19-Jährige seinen Widerstand fort und versuchte, die Beamten körperlich zu attackieren, indem er Fußtritte und Kopfstöße anwendete. Infolge seines Verhaltens wurde er vorläufig festgenommen. Während der Festnahme leistete der Mann erheblichen Widerstand und versuchte zudem, sich selbst zu verletzen, indem er wiederholt mit dem Kopf gegen den Boden schlug. Dieses Verhalten konnte von den Beamten verhindert werden.
Der 19-Jährige wurde wegen mehrerer Verwaltungsübertretungen zur Anzeige gebracht und befindet sich derzeit in Haft.
