Am 28. Mai 2026 um 23:45 Uhr kam es in der Rauchfangkehrergasse 15 zu einem Vorfall, der die Ermittlungen des Landeskriminalamts Wien, Außenstelle Nord, betrifft. Seit März 2025 wurden intensive Ermittlungen gegen mehrere bereits amtsbekannte Personen im Alter von 30, 31 und 32 Jahren aufgrund des Verdachts des grenzüberschreitenden Suchtmittelhandels geführt.
Die Beschuldigten sollen Kokain in bedeutenden Mengen nach Wien gebracht und gewinnbringend verkauft haben. Im Rahmen der Ermittlungen wurden über einen längeren Zeitraum umfassende Maßnahmen, einschließlich Observationen, durchgeführt.
Während einer solchen Observation wurde ein direkter Suchtgifthandel beobachtet, bei dem ein Kilogramm Kokain zu einem Preis von 28.000 Euro verkauft wurde. Unmittelbar nach dieser Übergabe nahmen die Beamten einen 31-Jährigen mit türkischer Staatsangehörigkeit fest. Im Zuge der Ermittlungen wurden auch zwei mutmaßliche Mittäter, ein 30-jähriger und ein 32-jähriger Österreicher, festgenommen.
Zusätzlich wurden im Rahmen weiterer Ermittlungen und in Übereinstimmung mit entsprechenden Anordnungen mehrere Hausdurchsuchungen durchgeführt. Dabei fanden die Ermittler rund 33 Gramm Kokain, 5,9 Gramm Cannabisharz sowie 5,9 Gramm Cannabiskraut. Des Weiteren sicherten die Beamten Bargeld in Höhe von etwa 10.000 Euro, eine Faustfeuerwaffe der Kategorie B sowie zwei hochwertige Kraftfahrzeuge.
Die drei Tatverdächtigen zeigten sich im Rahmen der Einvernahmen nicht geständig und wurden auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Wien in eine Justizanstalt überstellt.
