Am 6. September 2026 um 08:05 Uhr nahmen Beamte des Stadtpolizeikommandos Margareten in der Kopernikusgasse in 1060 Wien während ihres Streifendienstes einen starken Geruch von Cannabis wahr. Bei der Ermittlung der Situation identifizierten die Polizisten eine verdächtige Wohnung. Der Bewohner verhielt sich in auffälliger Weise, indem er wiederholt versuchte, die Fenster der Wohnung von innen unverhüllt zu verstellen, um die Sicht nach außen zu verhindern. Zudem übergab er den Beamten durch ein Fenster eine Zimmerpflanze, um zu belegen, dass sich in der Wohnung keine Cannabispflanzen befanden.
Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Wien wurde, aufgrund der bestehenden Verdachtslage, eine Hausdurchsuchung angeordnet. Diese wurde mit Unterstützung der WEGA durchgeführt, da der Bewohner sich weigerte, die Tür zu öffnen. Bei der Durchsuchung fanden die Beamten 30 Cannabispflanzen, etwa 1,7 kg Cannabiskraut sowie Utensilien zur Herstellung von Cannabis. Der 35-jährige Wohnungsinhaber, Staatsangehöriger Polens, wurde vorläufig festgenommen. Das Landeskriminalamt Wien, Außenstelle Mitte, hat die weiteren Ermittlungen übernommen. Der Tatverdächtige verweigerte die Aussage und wurde in eine Justizanstalt gebracht. Die Ermittlungen sind weiterhin im Gange.
