Am 4. September 2026 um 09:42 Uhr wurde in der Kleingartenanlage in Groß Gedersdorf während Grabungsarbeiten eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt. Der Baggerfahrer hob den Gegenstand zunächst mit dem Bagger aus der Baugrube, da er ihn fälschlicherweise für einen größeren Stein hielt. Nach der Identifizierung des Objekts als Bombe legte er es vorsichtig ab und informierte umgehend die Polizei.
In der Folge wurde ein sprengstoffkundiger Beamter sowie der Entminungsdienst des Österreichischen Bundesheeres hinzugezogen. Nach einer Einschätzung der Situation ordnete der Beamte die Evakuierung des unmittelbar betroffenen Bereichs sowie die Sperrung der umliegenden Straßen an. Der Entminungsdienst des Österreichischen Bundesheeres übernahm daraufhin die Entschärfung der Fliegerbombe, bei der es sich um eine rund 50 kg schwere russische Bombe handelte.
Nach erfolgreicher Entschärfung wurde die Bombe abtransportiert. Anschließend konnten die Evakuierungsmaßnahmen beendet und die Straßensperren wieder aufgehoben werden.
