Bosnier nach Drohung mit Kriegsrelikt in Wien festgenommen

Am 20. Mai 2026 um 14:15 Uhr wurde in Wien-Floridsdorf ein 44-jähriger bosnischer Staatsangehöriger von Beamten der Polizeiinspektion Kürschnergasse festgenommen. Er steht im Verdacht, einen 33-jährigen Passanten mit dem Umbringen bedroht und eine alte Maschinenpistole, ein Kriegsrelikt, vorgezeigt zu haben.

Dem Vorfall war ein Streit zwischen dem 44-Jährigen und seiner im Rollstuhl sitzenden Mutter vorausgegangen, in dessen Verlauf der Mann aggressiv agierte, gegen den Rollstuhl trat und diesen mehrmals heftig schüttelte. Als der 33-jährige Passant hinzugeschaltet und den Mann zur Rede stellte, soll dieser ihn bedroht haben. Darüber hinaus wird ihm vorgeworfen, einen weiteren Passanten gestoßen und ihm gegen den Kopf geschlagen zu haben.

Im Rucksack des Festgenommenen fanden die Beamten die Maschinenpistole sowie ein dazugehöriges Magazin und sicherten diese. Zudem wurde gegen den Mann ein Waffenverbot ausgesprochen. Bei einer anschließenden Wohnungsdurchsuchung entdeckten die Beamten einen Teleskopschlagstock, zwei Schwerter, ein Messer, zwei Äxte sowie eine geringe Menge Cannabis.

Der 44-Jährige gestand während seiner Vernehmung und erklärte, dass die illegal besessene Waffe ein Erbstück sei. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Wien wurde er auf freiem Fuß angezeigt.

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