Am 19. Mai 2026 führte das Stadtpolizeikommando Margareten eine koordinierte Aktion in der Mariahilfer Straße und am Christian-Broda-Platz, einschließlich der Alkoholverbotszone rund um den Westbahnhof, durch.
Der Schwerpunkt lag auf der Kontrolle von Personen, die sich rechtswidrig aufhielten, sowie auf etwaigen Übertretungen des Wiener Landessicherheitsgesetzes. Diese Aktion wurde in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Fremdenwesen und Asyl (BFA) sowie der Gruppe Sofortmaßnahmen der Stadt Wien durchgeführt.
Im Rahmen der Amtshandlungen wurden 41 Identitätsfeststellungen nach dem Sicherheitspolizeigesetz und 27 Kontrollen nach fremdenpolizeilichen Vorschriften durchgeführt. Darüber hinaus erfolgten zwei Festnahmen im Bereich des Fremdenrechts. Zudem wurden unter anderem Verkehrs- und Verwaltungsanzeigen erstellt, im Zusammenhang mit der Alkoholverbotszone vorläufige Sicherstellungen vorgenommen, Verfahrensanordnungen des BFA ausgefolgt sowie Aufenthaltsermittlungen durchgeführt.
Die beteiligten Dienststellen der Stadt Wien setzten ebenfalls mehrere Maßnahmen um. Dazu zählten Anzeigen gemäß der Straßenkunstverordnung, Kontrollen bezüglich offener Verwaltungsstrafen, das Entfernen von Verunreinigungen und herrenlosen Gegenständen sowie die Ausstellung von Organmandaten nach dem Wiener Reinhaltegesetz. Es fanden ebenfalls Informationsgespräche statt.
Die Wiener Polizei plant, derartige Schwerpunktaktionen in Kooperation mit den zuständigen Behörden auch in Zukunft fortzusetzen, um die Sicherheit und Ordnung im öffentlichen Raum zu gewährleisten.
