Am 23. August 2026 begab sich eine Frau, deren Identität noch nicht geklärt werden konnte, zu einer Bergwanderung auf den Patteriol, der eine Höhe von 3056 Metern in der Verwallgruppe erreicht. Sie fuhr mit dem Fahrrad ins Verwalltal und wählte den schwarz markierten Normalweg, um zum Gipfel zu gelangen, den sie gegen 11:00 Uhr erreichte.
Auf ihrem Abstieg stürzte die Frau aus bislang unbekannten Gründen im Bereich der sogenannten „Platte“ im Gemeindegebiet von St. Anton am Arlberg mehrere Meter über steiles, felsiges Gelände und blieb schwer verletzt in einer Schotterrinne liegen. Zu diesem Zeitpunkt befanden sich zwei deutsche Staatsbürger auf dem Weg zur Konstanzer Hütte, in der Nähe des Wannenjochs, als sie Hilferufe der verunfallten Bergsteigerin hörten. Da sie die Herkunft der Rufe nicht zuordnen konnten, setzten sie einen Alpinnotruf ab.
Ein weiterer deutscher Wanderer, der während seines Abstiegs die verletzte Frau in der Schotterrinne entdeckte, leistete sofort Erste Hilfe und verständigte ebenfalls die Notrufstelle. Die Frau war bei Bewusstsein und ansprechbar. Aufgrund des schwierigen Geländes wurde die Verletzte von der Besatzung des Notarzthubschraubers „Martin 2“ mittels einer Crashbergung geborgen und an einem Zwischenlandeplatz medizinisch versorgt. Während des Transports zur Universitätsklinik Innsbruck musste die Frau reanimiert werden. Sie erlag schließlich in der Klinik ihren schweren Verletzungen.
