Steiermark | Graz. – Die Landespolizeidirektion Steiermark hat Edwin Benko und Cornelia Forstner mit der Anerkennungsmedaille des Bundesministeriums für Inneres ausgezeichnet. Diese Ehrung würdigt deren langjährige Verdienste in der Krisenintervention sowie die vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen dem Kriseninterventionsteam (KIT) des Landes Steiermark und der Polizei.
Die feierliche Verleihung fand am Donnerstag, dem 9. Juli 2026, im Rahmen des Festaktes zum „Tag der Bundespolizei“ im Ehrenhof der Landespolizeidirektion Steiermark in Graz statt. Gemeinsam mit Generalmajor Helmut Richter und Hofrat Alexander Gaisch überreichte Landespolizeidirektor Gerald Ortner die Medaillen in Anwesenheit zahlreicher Ehrengäste sowie Polizeiführungskräfte. Ortner betonte: „Das Kriseninterventionsteam ist für die Polizei im täglichen Einsatz ein unverzichtbarer Partner. Mit Edwin Benko und Cornelia Forstner würdigen wir stellvertretend rund 400 Personen in der Steiermark, die mit hoher Fachkompetenz, Menschlichkeit und außergewöhnlichem Engagement im Einsatz für Menschen in Ausnahmesituationen stehen. Ihnen gebührt unser aufrichtiger Dank und Respekt.“
Edwin Benko hat als Leiter des Kriseninterventionsteams (KIT) Steiermark die psychosoziale Akuthilfe im Land maßgeblich geprägt. Durch Engagement und Einfühlungsvermögen entwickelte er zusammen mit seinem Team kontinuierlich Strukturen und Qualitätsstandards weiter. Zudem setzt er sich für die Aus- und Fortbildung der ehrenamtlichen Mitarbeitenden des KIT Steiermark ein. Eine besondere Bedeutung hat dabei die enge Zusammenarbeit mit der Landespolizeidirektion Steiermark, die von ihm über viele Jahre gefördert wurde.
Cornelia Forstner ist Leiterin der Koordinationsstelle des Kriseninterventionsteams in der Fachabteilung Katastrophenschutz und Landesverteidigung des Amtes der Steiermärkischen Landesregierung. Sie verantwortet die organisatorische Weiterentwicklung und Qualitätssicherung der Krisenintervention im Land Steiermark. Mit ihrer Fachkompetenz und ihrem persönlichen Engagement fördert sie die Zusammenarbeit der verschiedenen Einsatzorganisationen und sorgt dafür, dass Betroffene in akuten Krisensituationen rasch psychosoziale Unterstützung erhalten. Ihre Arbeit hat die Kooperation zwischen dem Kriseninterventionsteam und der Polizei nachhaltig gestärkt.
Das Kriseninterventionsteam (KIT) des Landes Steiermark bietet Unterstützung nach schweren Unfällen, plötzlichen Todesfällen, Gewaltdelikten und anderen belastenden Ereignissen in den ersten Stunden nach dem Geschehen. Die rund 400 überwiegend ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter leisten psychosoziale Akuthilfe, geben Orientierung und unterstützen Betroffene in einer der schwierigsten Lebenslagen. Zudem engagiert sich das Team in der Aus- und Fortbildung sowie in der Weiterentwicklung von Betreuungsstandards. Bei belastenden Einsätzen ist die enge Zusammenarbeit zwischen Polizei und Krisenintervention ein wesentlicher Bestandteil der professionellen Einsatzbewältigung.
