Am 21. Mai 2026, um 13:30 Uhr, ereignete sich in der Sulmgasse im 16. Bezirk von Wien ein Vorfall, bei dem drei Jugendliche im Alter von 15 und 16 Jahren aus syrischer und afghanischer Herkunft beschuldigt werden, einen 14-Jährigen beraubt zu haben. Nach Angaben der Ermittler des Landeskriminalamts Wien hatten die Tatverdächtigen den Jugendlichen zunächst um Kleingeld gebeten, bevor sie ihm gewaltsam neun Euro aus der Hosentasche entnommen. Anschließend versuchten sie, dem 14-Jährigen seine Armbanduhr zu entreißen. Als dieser sein Geld zurückforderte, soll einer der Jugendlichen ihn mit der Faust am Oberarm geschlagen haben.
Ein Lehrer einer nahegelegenen Mittelschule beobachtete den Vorfall und näherte sich der Gruppe, was zur Flucht der Tatverdächtigen führte. In den späteren Vernehmungen äußerten sich die Jugendlichen nicht geständig. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Wien wurde gegen sie Anzeige erstattet, während sie sich auf freiem Fuß befinden. Bei einem der Jugendlichen wurde ein gestohlenes Mobiltelefon sichergestellt, dessen rechtmäßiger Besitzer bislang nicht ermittelt werden konnte. Die Ermittlungen zu dem Vorfall sind weiterhin im Gange.
