Am 25. April 2026 um 18:30 Uhr führten Polizisten der Einsatzgruppe zur Bekämpfung der Straßenkriminalität (EGS) im 15. Bezirk von Wien eine Streifenaktion durch. Während dieser beobachteten sie eine Übergabe einer Tragetasche zwischen einem 27-jährigen montenegrinischen Staatsangehörigen und einem 26-jährigen libyschen Staatsangehörigen. Kurz darauf traf der libysche Staatsangehörige auf einen 27-jährigen algerischen Staatsangehörigen. Beide Männer wurden angehalten, bevor sie ein Taxi besteigen konnten. In der Tragetasche befanden sich etwa 1,1 Kilogramm Marihuana. Zudem fanden die Beamten bei dem libyschen Staatsangehörigen rund 1,4 Gramm Kokain, Bargeld und ein Pfefferspray. Auch beim algerischen Staatsangehörigen wurde Bargeld sichergestellt. In der Folge wurde der montenegrinische Staatsangehörige in seiner Wohnung im 15. Bezirk festgenommen, wo die Beamten etwa 68,9 Kilogramm Marihuana und rund 3.000 Euro Bargeld fanden.
Am 10. Mai 2026 um 18:15 Uhr beobachteten die Beamten der EGS in der U-Bahn-Station „Kardinal-Nagl-Platz“ eine Suchtgiftübergabe. Ein 49-jähriger serbischer Staatsangehöriger übergab einem 28-jährigen serbischen Staatsangehörigen ein Sackerl. Beide Verdächtigen wurden umgehend festgenommen, wobei rund 152 Gramm Kokain und Bargeld sichergestellt wurden. Bei den anschließenden Wohnungsdurchsuchungen entdeckten die Beamten zusätzlich etwa 6,7 Kilogramm Kokain sowie geringe Mengen Marihuana. Während der Durchsuchung wurde festgestellt, dass die Eingangstüre einer der betroffenen Wohnungen aufgebrochen worden war, was den Verdacht aufwirft, dass unbekannte Täter versucht hatten, die zuvor sichergestellten Suchtmittel zu entwenden. Die Ermittlungen in diesem Zusammenhang sind noch im Gange.
Insgesamt wurden bei diesen Amtshandlungen folgende Mengen sichergestellt:
– Rund 70 Kilogramm Marihuana
– Rund 6,8 Kilogramm Kokain
– Bargeld in Höhe von insgesamt 9.810 Euro
– Ein Pfefferspray
Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Wien wurden alle fünf Tatverdächtigen in eine Justizanstalt gebracht.
