Am 17. Mai 2026 um 19:00 Uhr ereignete sich ein Vorfall in der Sechshauser Straße im 15. Bezirk. Eine 37-Jährige war mit ihrem 17-jährigen Sohn auf der Straße unterwegs, als ein Bekannter des Jugendlichen sie entgegenkam und wiederholt laut anschrie. Der Mann beschimpfte den 17-Jährigen mehrfach.
Als die Mutter den Bekannten zur Rede stellte, reagierte dieser aggressiv und schlug der Frau mit der Faust ins Gesicht. In der Folge kam es zu einem Handgemenge zwischen dem 17-Jährigen und dem Bekannten. Ein Zeuge, der den Vorfall beobachtete, ging dazwischen, wurde jedoch von dem Tatverdächtigen am Oberkörper erfasst und zu Boden geworfen.
Weitere Zeugen des Vorfalls verständigten sofort die Polizei und versuchten, beruhigend auf den Tatverdächtigen einzuwirken. Beim Eintreffen der Polizeibeamten zeigte sich der Mann weiterhin aggressiv und ignorierte mehrfach die Aufforderungen, sein Verhalten zu ändern und sich auszuweisen. Stattdessen versuchte er, die Beamten mit einem Ellbogenschlag zu verletzen.
Der 18-Jährige konnte nur unter Anwendung von Körperkraft festgenommen werden, wobei zwei Beamte Verletzungen erlitten, die sie am weiteren Dienst hinderten. Die 37-Jährige erlitt eine Verletzung an der Oberlippe, während ihr Sohn und der 46-jährige Zeuge Verletzungen am Handgelenk sowie Abschürfungen davontrugen. Alle Verletzten wurden von der Berufsrettung Wien erstversorgt.
Der 18-Jährige wurde festgenommen und angezeigt.
