Südoststeiermark | Feldbach. – Ein 30-jähriger Mensch steht im Verdacht, über eine Internetplattform eine fremde Liegenschaft zum Verkauf angeboten zu haben, ohne dass es zu einer Anzahlung oder einer tatsächlichen Kaufabwicklung gekommen ist. Die Person aus dem Bezirk Südoststeiermark soll bereits Ende Juli eine fremde Liegenschaft im Ortsgebiet von Feldbach inseriert haben. Am 5. August 2026 fand ein Besichtigungstermin mit einem Kaufinteressenten statt. Der Verdächtige gab an, das Grundstück befinde sich seit längerer Zeit im Familienbesitz und wies einen Kaufvertrag vor, jedoch keinen aktuellen Grundbuchauszug. Für eine rasche Kaufabwicklung in bar bot die Person die Liegenschaft zu einem weit unter dem tatsächlichen Wert liegenden Preis im niedrigen fünfstelligen Bereich an.
Der Kaufinteressent wurde misstrauisch und überprüfte die Eigentumsverhältnisse. Dabei stellte er fest, dass die angebotene Liegenschaft tatsächlich einem Unternehmen gehört. Zu einer Zahlung kam es nicht.
Inzwischen hatten die tatsächlichen Eigentümer auf das Inserat aufmerksam gemacht und Anzeige erstattet. Aufgrund von Fotos, die bei der vermeintlichen Besichtigung angefertigt wurden, konnte der 30-Jährige identifiziert werden. Bei der Einvernahme bestritt die Person die Tat. Sie wird wegen des Verdachts des versuchten schweren Betrugs bei der Staatsanwaltschaft angezeigt.
