Am 27. September 2026 um 22:00 Uhr, kam es in Wien-Landstraße zu einem Vorfall, bei dem ein 19-jähriger irakischer Staatsangehöriger ein Fleischerbeil mit sich führte und die Wohnung eines 26-jährigen Mannes aufsuchte. Nachdem der 19-Jährige an die Tür geklopft hatte und der 26-Jährige öffnete, erkundigte sich der junge Mann nach einer Person namens „Justin“.
Der 26-Jährige bemerkte jedoch sofort das Fleischerbeil, das der 19-Jährige in seiner Jacke versteckt hatte, und schloss aus Sicherheitsgründen die Tür. Der 19-Jährige versuchte, dies durch Gegendruck zu verhindern, und es kam zu einem Dialog zwischen den beiden, während sie durch die geschlossene Tür miteinander kommunizierten. Der 19-Jährige stellte weiterhin Fragen nach „Justin“ und nahm das Fleischerbeil aus seiner Jacke, um damit gegen die Wohnungstür zu schlagen. Zudem steckte er das Fleischerbeil durch den Briefschlitz.
Nachdem der 26-Jährige mehrfach mitteilte, dass „Justin“ nicht in seiner Wohnung wohne, gab der 19-Jährige zu, sich geirrt zu haben und verließ daraufhin den Ort. Der Wohnungsinhaber zog nach diesem Vorfall in Erwägung, die Polizei zu verständigen und verständigte daraufhin den Polizeinotruf.
In der Folge wurde eine Sofortfahndung eingeleitet, bei der der 19-Jährige in einem nahegelegenen Park aufgegriffen werden konnte. Er hatte das Fleischerbeil zuvor in eine Wiese geworfen, wo es später von einem Polizeidiensthund aufgefunden wurde. Der Tatverdächtige wurde festgenommen. Das Motiv für sein Handeln sowie die Identität von „Justin“ sind derzeit noch unklar. Es ist jedoch bekannt, dass der 19-Jährige einige Stunden vor diesem Vorfall in eine körperliche Auseinandersetzung mit einer bislang unbekannten Gruppe verwickelt war, bei der er Verletzungen davontrug. Die Ermittlungen zu dem Vorfall sind im Gange, und eine Vernehmung des 19-Jährigen steht noch aus.
