Stadt Linz
Ab dem 1. September werden in Linz während der Nachtzeit mindestens drei zusätzliche Polizeistreifen im Einsatz sein, um den Parteienverkehr anzupassen. Diese Maßnahme soll die Polizeikräfte im Innendienst entlasten und die Präsenz im Außendienst stärken. Insbesondere zwischen 22 und 2 Uhr zeigt sich eine hohe Belastung der Außendienstkräfte, was durch die Analyse der Einsatzprotokolle belegt wird.
Die erhöhte Streifendichte soll die Sicherheit für die Bürgerinnen und Bürger in Linz verbessern und gleichzeitig die anderen Streifen entlasten. Die Anpassung der Polizeidienstleistungen an gesellschaftliche Veränderungen ist eine ständige Herausforderung. In den letzten Jahren hat sich gezeigt, dass der persönliche Gang zu einer Polizeiinspektion zur Anzeige von Vorfällen seltener wird. Besonders nachts ist eine dauerhafte Besetzung aller Polizeiinspektionen nicht mehr notwendig.
Ab dem 1. September 2026 wird es daher eine bedarfsgerechte Anpassung der Öffnungszeiten für den Parteienverkehr geben. Mit Ausnahme der Polizeiinspektionen am Hauptbahnhof, im Landhaus und in der Nietzschestraße wird der Parteienverkehr auf die Zeiten zwischen 6 und 22 Uhr beschränkt. Die Polizeiinspektion am Hauptbahnhof bleibt bis 2 Uhr geöffnet, während die Inspektionen im Landhaus und in der Nietzschestraße rund um die Uhr zugänglich sind.
Die Polizei bleibt jedoch rund um die Uhr erreichbar, sowohl über den Notruf 133 als auch über die Gegensprechanlage an jeder Polizeiinspektion, die eine direkte Verbindung zum Notruf ermöglicht.
„Die Anpassung der Öffnungszeiten resultiert aus den sinkenden Besucherzahlen. Die Kräfte, die bisher die ganze Nacht abgewartet haben, können nun im Außendienst eingesetzt werden. Somit erhöht sich die Polizeipräsenz in Linz, was einen weiteren Schritt zu mehr Sicherheit in der Landeshauptstadt darstellt. Sollte jemand außerhalb der Öffnungszeiten zu einer Polizeiinspektion kommen und anläuten, wird schnellstmöglich eine Streife vor Ort sein“, erklärt Stadtpolizeikommandant Klaus Hübner.
