Am 18. September 2026 um 13:00 Uhr wurden Zeugen im 1220 Wien auf einen mutmaßlichen versuchten schweren Raub aufmerksam und informierten den Polizeinotruf. Die eintreffenden Beamten der Polizeiinspektion Quadenstraße trafen vor Ort auf ein 16-jähriges Opfer. Der junge Mann berichtete, dass er in einem Innenhof einer Wohnhausanlage von fünf ihm unbekannten Jugendlichen aufgefordert worden sei, sein Bargeld herauszugeben. Als er sich weigerte, soll einer der Jugendlichen ihn mit einem Faustschlag verletzt haben. Ein weiterer Tatverdächtiger zog daraufhin eine Schreckschusspistole. Der 16-Jährige floh, während die Jugendlichen ihn verfolgten und in seine Richtung einen Schuss abfeuerten. Anschließend entkamen die Täter in unbekannte Richtung. An der Einsatzstelle wurde eine Hülse einer Schreckschusspatrone sichergestellt. Die sofort eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen verliefen ohne Erfolg. Das Opfer, das offensichtlich nicht verletzt wurde, lehnte eine medizinische Versorgung durch den Rettungsdienst ab. Die Ermittlungen wurden vom Landeskriminalamt Wien, Außenstelle Nord, übernommen.
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