Am 16. September 2026 um 09:45 Uhr ereignete sich in Wien-Neubau ein Vorfall, bei dem zwei Jugendliche versucht haben sollen, einem 24-jährigen Mann in der Nähe der U-Bahn-Station Burggasse einen Rucksack sowie seine Kamera, die er um den Hals trug, zu stehlen. Berichten zufolge soll einer der Jugendlichen das Opfer mehrfach gestoßen haben. Der 24-Jährige informierte daraufhin den Polizeinotruf, woraufhin die Täter flüchteten.
Dank einer detaillierten Beschreibung der Fluchtrichtung konnten die Beamten in der Nähe zwei Verdächtige, einen 16-Jährigen aus Rumänien und einen 14-Jährigen, anhalten. Die Ermittlungen ergaben, dass der 16-Jährige als Haupttatverdächtiger gilt, während der 14-Jährige nicht an der Tat beteiligt war. Der 16-Jährige zeigte sich während der Amtshandlung unkooperativ und verhielt sich provokant. Er wurde vorläufig festgenommen. Bei einer Durchsuchung des Jugendlichen wurden ein 20-Euro-Schein, mutmaßliches Falschgeld, sowie eine geringe Menge von Drogen aufgefunden.
Im Rahmen der weiteren Ermittlungen konnte die Identität eines zweiten Jugendlichen, der an dem Vorfall beteiligt gewesen sein soll, festgestellt werden. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Wien wurde der 16-Jährige in eine Justizanstalt überstellt. Die Erhebungen durch das Landeskriminalamt Wien, Außenstelle Mitte, dauern an.
