Am 31. Juli 2026 um 22:00 Uhr, in der Brünner Straße im 21. Wiener Gemeindebezirk, führten Beamte der Landesverkehrsabteilung Wien eine Lenker- und Fahrzeugkontrolle durch. Dabei wurden beim 46-jährigen Fahrzeuglenker deutliche Hinweise auf eine mögliche Beeinträchtigung durch Suchtmittel festgestellt. Ein speziell ausgebildeter Beamter führte einen Speicheltest durch, der positiv auf Kokain reagierte.
Da die Beamten den Verdacht hatten, dass sowohl der Fahrer als auch sein 53-jähriger Beifahrer Suchtmittel bei sich führen könnten, wurden beide Personen durchsucht. Bei der Durchsuchung des 53-Jährigen fand man eine größere Menge Bargeld. Er erklärte, das Geld geerbt zu haben und plane, es am selben Tag für den Kauf eines Motorrads zu verwenden. Während der Kontrolle verhielten sich beide Männer auffällig nervös und schienen unter Zeitdruck zu stehen. Nach Abschluss der Kontrolle fuhren sie mit einem Taxi weiter.
Aufgrund widersprüchlicher Angaben nahmen die Beamten eine weitere Observation vor und folgten dem Taxi. Dabei beobachteten sie, wie der 46-Jährige das Fahrzeug kurzzeitig verließ und anschließend wieder einstieg, bevor die Fahrt fortgesetzt wurde. In der Inge-Konradi-Gasse stiegen beide Männer schließlich aus dem Taxi und wurden erneut kontrolliert. Bei dieser Kontrolle konnte ein größeres Baggy mit Suchtmitteln sichergestellt werden.
Die beiden Tatverdächtigen gaben zu, dass es sich um etwa 120 Gramm Kokain handele, das sie zuvor erworben hatten. Der 46-Jährige und sein 53-jähriger Begleiter, beide österreichische Staatsbürger, wurden daraufhin vorläufig festgenommen.
