Im Juni 2026 konnten Bedienstete der Polizeiinspektion Mistelbach eine 38-jährige Staatsbürgerin aus Bosnien und Herzegowina, einen 38-jährigen kroatischen Staatsbürger sowie einen 39-jährigen Mann aus dem Bezirk Hollabrunn ermitteln. Diese Personen stehen im Verdacht, besonders geschützte Urkunden gefälscht und diese anschließend bei verschiedenen österreichischen Behörden, wie dem Standesamt, der Bezirkshauptmannschaft und dem Arbeitsmarktservice (AMS), vorgelegt zu haben.
Durch die Verwendung der gefälschten Urkunden soll die 38-jährige Beschuldigte in Zusammenarbeit mit dem 38-jährigen Beschuldigten diverse Sozialleistungen für sich und ihre Kinder beantragt haben, wodurch sie seit 2008 unrechtmäßig Leistungen in Höhe von nahezu 63.300 Euro erhalten haben. Bei der Einvernahme zeigten sich die Beschuldigten nicht geständig. Die Staatsanwaltschaft Korneuburg wurde über den Sachverhalt informiert.
