Am 6. Juni 2026 führte die Landespolizeidirektion Wien in Zusammenarbeit mit der Stadt Wien umfassende Schwerpunktkontrollen im Straßenverkehr in den Bezirken Wien-Mariahilf, Wien-Margareten und Wien-Innere Stadt durch. Dabei lag der Fokus auf manipulierten E-Scootern und E-Rollern, die über die zulässigen Geschwindigkeits- und Leistungsgrenzen hinaus eingestellt waren, sowie auf der Überprüfung von Fahrzeuglenkern und gewerberechtlichen Vorgaben.
Im Stadtpolizeikommandobereich Margareten wurden zwischen 09:00 und 17:00 Uhr insgesamt 51 Anzeigen nach verkehrsrechtlichen Bestimmungen und 10 Organmandate erstellt. Es wurden 22 manipulierte E-Scooter bzw. E-Roller beanstandet, und in 19 Fällen stellte die Polizei fest, dass Kraftfahrzeuge ohne die erforderliche Lenkberechtigung geführt wurden.
Diese Schwerpunktaktion, unter der Leitung des Stadtpolizeikommandos Margareten, umfasste auch die Mitarbeit mehrerer Magistratsabteilungen (MA 6, MA 59, AMS, Stadtservice Wien) sowie des Bundesamts für Fremdenwesen und Asyl. Im Rahmen der Kontrollen wurden Anzeigen wegen unbefugter Gewerbeausübung, Verstößen gegen arbeits- und sozialrechtliche Bestimmungen sowie in fremdenrechtlichen Angelegenheiten erstellt.
Im Stadtpolizeikommandobereich Innere Stadt fanden zwischen 19:00 und 02:00 Uhr Verkehrskontrollen mit einem Schwerpunkt auf die Poser-Szene statt, insbesondere auf der Rotenturmstraße. An dieser Aktion beteiligten sich neben der Polizei auch Vertreter des Marktamtes, der MA 6, des AMS sowie der MA 48. Insgesamt wurden 80 Anzeigen und 43 Organmandate erlassen. Zudem wurden zehn Fahrzeuge der Landesfahrzeugprüfstelle vorgeführt, wobei 35 schwere technische Mängel festgestellt wurden. Des Weiteren nahmen die Beamten 14 Kennzeichen gemäß den gesetzlichen Bestimmungen vorläufig ab, und vier Lenker erhielten von Schnellrichtern Geldstrafen in Höhe von insgesamt 750 Euro.
Die Wiener Polizei führt derartige Schwerpunktkontrollen regelmäßig durch, um die Verkehrssicherheit zu erhöhen und Verstöße konsequent zu ahnden.
