Am 11. Oktober 2026 führten Polizisten der Bereitschaftseinheit Wien im Bereich des Bahnhofs Floridsdorf eine Schwerpunktaktion gegen illegale Pyrotechnik durch. Im Rahmen dieser Kontrollen lag der Fokus auf Zügen, die aus dem nahegelegenen Tschechien nach Wien fuhren. Insgesamt wurden acht Züge überprüft.
Während der Kontrollen stellten die Beamten bei drei Jugendlichen im Alter von zwölf bis 16 Jahren eine Vielzahl von pyrotechnischen Gegenständen sicher. Zu den sichergestellten Artikeln gehörten unter anderem pyrotechnische Produkte der Kategorien F2, F4 und P1 sowie Artikel mit einem verbotenen Blitzknallsatz.
Zusätzlich fanden die Beamten in einem Mistkübel eines Zuges weitere pyrotechnische Gegenstände, die allerdings keiner Person zugeordnet werden konnten. Insgesamt wurden bei diesen Maßnahmen 254 pyrotechnische Gegenstände beschlagnahmt. In der Folge wurden die entsprechenden verwaltungsrechtlichen Anzeigen erstattet.
