Am 29. Mai 2026, gegen 23:00 Uhr, ereignete sich auf der Landeckerstraße (L76) ein schwerer Verkehrsunfall, bei dem mehrere Personen beteiligt waren. Nach den Ermittlungen der Polizei lenkte ein 36-jähriger Deutscher aus Baden-Württemberg mit seiner 40-jährigen Frau und dem 7-jährigen Sohn sein Fahrzeug in südlicher Richtung. Zur selben Zeit befand sich ein 18-jähriger Österreicher mit drei Insassen in einem PKW, der in nördlicher Richtung fuhr. Ein weiterer 18-jähriger Österreicher, ebenfalls in einem PKW mit einem Insassen, war ebenfalls in Richtung Landeck unterwegs.
Im Bereich von Kilometer 3,08, wo eine Geschwindigkeitsbeschränkung von 80 km/h sowie ein Überholverbot herrschte, versuchte der hinten fahrende 18-Jährige, ein Überholmanöver durchzuführen. Zunächst überholte er ein vor ihm fahrendes Fahrzeug und anschließend das Auto des ebenfalls fahrenden 18-Jährigen. Als ein entgegenkommendes Fahrzeug des Deutschen in Sicht kam, konnte der überholende Österreicher nicht mehr rechtzeitig zurück auf seinen Fahrstreifen wechseln und kollidierte seitlich frontal mit dem PKW des Deutschen. In der Folge stieß das Auto des nachfolgenden 18-Jährigen mit dem Fahrzeug des Überholenden zusammen, wobei beide Fahrzeuge durch den Aufprall um die eigene Achse gedreht wurden und stark beschädigt auf der L76 zum Stillstand kamen. Das Fahrzeug des Deutschen wurde ebenfalls schwer beschädigt und gegen die Leitschiene geschleudert.
In Reaktion auf die Notmeldung über den schweren Verkehrsunfall wurde ein Großaufgebot an Rettungsdiensten und Feuerwehr alarmiert. Laut ersten Erhebungen erlitt die Familie aus Deutschland nur leichte Verletzungen und wurde zur Behandlung ins Krankenhaus Zams gebracht. Die Insassen der beiden anderen Fahrzeuge blieben nach bisherigem Erkenntnisstand unverletzt. Im Einsatz waren zwei Rettungsfahrzeuge des Roten Kreuzes, ein Notarzteinsatzfahrzeug, vier Fahrzeuge der Feuerwehr Landeck mit 26 Einsatzkräften, drei Fahrzeuge der Feuerwehr Fließ mit 27 Einsatzkräften, der Abschleppdienst der Firma Wachter mit zwei Fahrzeugen sowie die Straßenmeisterei Zams und drei Polizeistreifen. Die L76 war während der gesamten Dauer der Unfallaufnahme gesperrt.
