Am Montag, dem 14. September 2026, um 07:40 Uhr, fuhr ein 56-jähriger Mann mit einem Kraftwagenzug auf der A14 Rheintalautobahn im Gemeindegebiet von Altach in Richtung Tirol. Hinter ihm lenkte ein 53-jähriger Mann sein Sattelkraftfahrzeug ebenfalls in dieselbe Richtung.
Aus bislang ungeklärten Gründen kam es auf Höhe des Straßenkilometers 26,05 zu einer Kollision, als der 53-Jährige auf den Anhänger des vorausfahrenden Kraftwagenzugs auffuhr und anschließend mit der Leitschiene am rechten Fahrbahnrand kollidierte. Durch den Zusammenstoß wurde der rechte Treibstofftank der Sattelzugmaschine beschädigt, was dazu führte, dass eine unbekannte Menge an Treibstoff in das Erdreich austrat. An beiden Fahrzeugen entstand teils erheblicher Sachschaden.
Während der Unfallaufnahme war die Autobahn nur einspurig über die Überholspur befahrbar. Aufgrund des Treibstoffaustritts musste die Abfahrt Altach in Fahrtrichtung Tirol von 08:32 Uhr bis 08:47 Uhr für Reinigungsarbeiten gesperrt werden. Zudem wurde die Autobahn im Bereich der Unfallstelle während der Reinigungsarbeiten zeitweise für den gesamten Verkehr gesperrt, was zu einem Rückstau bis zur Anschlussstelle Dornbirn-Süd führte.
Im Einsatz waren zwei Fahrzeuge der Feuerwehr mit insgesamt zwölf Einsatzkräften, die ASFINAG mit vier Fahrzeugen und vier Mitarbeitern sowie drei Streifen der Bundespolizei. Für die Reinigungsarbeiten kamen zwei Kehrmaschinen zum Einsatz.
Um 10:40 Uhr konnte die Autobahn schließlich wieder für den gesamten Verkehr freigegeben werden. Die Ermittlungen zur Unfallursache und zum genauen Ablauf der Ereignisse dauern derzeit noch an.
