Am 28. Juni 2026 wurde gegen 2 Uhr auf einem Pendlerparkplatz im Gemeindegebiet von Traun eine männliche Person beobachtet, die eine Waffe aus einem PKW hielt und abfeuerte. Daraufhin wurden mehrere Polizeistreifen alarmiert. Bei der Fahndung konnte eine Streife das betreffende Fahrzeug auf der Westautobahn in Fahrtrichtung Wien kontrollieren. Der 19-jährige irakische Fahrer und der 21-jährige syrische Beifahrer aus St. Pölten gaben zunächst an, nichts von dem Vorfall zu wissen.
Im Verlauf der Fahrzeugdurchsuchung entdeckten die Beamten eine Schreckschusswaffe sowie Munition. Auch nach dieser Entdeckung äußerten sich die beiden Männer zunächst nicht. Der Fahrer gab schließlich zu, dass er sich zur Zeit des Vorfalls auf dem Beifahrersitz befunden hatte und mit der Schreckschusspistole geschossen hatte. Er erklärte, dass er die Waffe zum „Flexen“ erworben und benutzt hatte. Sein anfängliches Leugnen führte er auf die Befürchtung negativer Konsequenzen für seinen Antrag auf die österreichische Staatsbürgerschaft zurück.
Gegen ihn wird Anzeige erstattet, die Schreckschusswaffe wurde sichergestellt und ein vorläufiges Waffenverbot ausgesprochen. Zudem werden dem 19-Jährigen die Einsatzkosten in Rechnung gestellt.
