Am 27. Juni 2026, gegen 11:50 Uhr, ereignete sich in Schwendau, im Bereich der „Schaumühle“, ein Brand. Die Flammen durchbrachen ein Fenster und breiteten sich in Richtung des benachbarten Hauses aus. Der zufällig anwesende Besitzer des Nachbarhauses versuchte, das Feuer mit einem Hochdruckreiniger zu bekämpfen, musste diesen Versuch jedoch wegen eines Stromausfalls abbrechen; zu diesem Zeitpunkt hatten die Flammen bereits sein Gebäude erreicht.
Kurze Zeit später trafen mehrere Feuerwehren, Rettungsdienste und die Polizei am Einsatzort ein. Trotz der Bemühungen griff das Feuer auch auf ein angrenzendes Waldstück über. Die Einsatzkräfte führten einen umfangreichen Löschangriff durch. Gegen 12:30 Uhr wurde ein Polizeihelikopter zur Unterstützung angefordert, der mit einem „Bambi Bucket“ begann, Löschwasser abzuwerfen.
Um 13:00 Uhr rückte die Bergrettung Mayrhofen aus, um drei Wanderer zu unterstützen, die sich oberhalb des Brandherdes befanden. Diese konnten unverletzt über einen alternativen Weg ins Tal gebracht werden. Gegen 15:50 Uhr meldete die Feuerwehr schließlich „Brand aus“. Insgesamt waren etwa 20 Feuerwehrfahrzeuge mit rund 100 Einsatzkräften, der Rettungsdienst Gerlos, die Bergrettung Mayrhofen mit zwei Fahrzeugen und etwa 10 Mitgliedern sowie eine Polizeistreife im Einsatz.
