Am 25. April 2026, um 16:00 Uhr, in der Sofie-Lazarsfeld-Straße im 11. Bezirk, führten Beamte Lasermessungen durch und erfassten einen Fahrzeuglenker, der im Ortsgebiet mit einer Geschwindigkeit von 121 km/h unterwegs war, obwohl die zulässige Höchstgeschwindigkeit 50 km/h betrug.
Die Polizisten versuchten, den Fahrer durch klare Anhaltezeichen zu stoppen. Der Lenker jedoch wendete sein Fahrzeug mitten auf der Fahrbahn und setzte seine Fahrt mit stark überhöhter Geschwindigkeit in Richtung Stadtmitte fort, woraufhin die Beamten die Verfolgung aufnahmen.
Der Fahrer fuhr über die Ostbahnstraße in die Bertl-Hayde-Gasse und ignorierte hierbei sowohl das Blaulicht als auch das Folgetonhorn der Polizei. Während der Verfolgung wurden Geschwindigkeiten von bis zu 160 km/h erreicht. Im Ortsgebiet von Schwechat durchfuhr der Fahrer den Bereich mit etwa 125 km/h. Währenddessen gefährdete er eine Fußgängerin, die sich auf einem Schutzweg befand und die Fahrbahn überqueren wollte. Zudem missachtete er das Rotlicht einer Verkehrsampel, wodurch die Beamten das Fahrzeug zeitweise aus den Augen verloren.
In der Plankenwehrstraße stellte der Fahrer schließlich das Fahrzeug ab und versuchte, sich zu Fuß von der Örtlichkeit zu entfernen. Die Beamten konnten ihn jedoch anhalten. Der 21-Jährige, dessen Staatsangehörigkeit Österreich ist, gab an, aus Angst vor der Polizei geflüchtet zu sein. Ihm wurde der Führerschein vorläufig entzogen, und er wird sowohl strafrechtlich als auch verwaltungsrechtlich angezeigt.
