Landeskriminalamt OÖ
Am Abend des 17. April 2026 holte ein 83-jähriger Mann aus dem Bezirk Ried seine 77-jährige Ehefrau aus einem Pflegeheim und brachte sie nach Hause. Am Morgen des 18. April 2026 kam es zu einem Vorfall, bei dem der Mann seine Ehefrau mit einer Faustfeuerwaffe tötete. In der Folge versuchte er, sich selbst das Leben zu nehmen, was jedoch nicht gelang.
Vor der Tat hinterließ der 83-Jährige ein Testament sowie einen handgeschriebenen Zettel im Postkasten seiner Nachbarn, in dem er um Benachrichtigung der Polizei bat. Als die Nachbarn gegen 10 Uhr nach dem Rechten sahen, entdeckten sie den verletzten 83-Jährigen mit schweren Kopfverletzungen in seinem Wohnhaus und alarmierten umgehend die Einsatzkräfte.
Nach der ersten Versorgung wurde er in ein Krankenhaus in Linz gebracht. Bei der Durchsuchung des Einfamilienhauses fanden die ermittelnden Beamten sämtliche relevanten Dokumente und Testamentserklärungen auf dem Esstisch. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft in Ried soll der Mann, sobald es sein Gesundheitszustand zulässt, in die Justizanstalt Ried überstellt werden.
