In Ergänzung zur Presseinformation Nr. 5 vom 17. April 2026 und der heutigen Berichtigung wird Folgendes berichtet:
Die Brandgruppe des LKA Kärnten konnte bei ihren Ermittlungen als Ursache für das Brandgeschehen Heißarbeiten, speziell das Trennschneiden mit einem Winkelschneider, identifizieren, die von einem 75-jährigen Mann durchgeführt wurden. Am Boden in der Nähe der Heißarbeiten war ein Restbestand von Sprengpulver (70%) in einem Papierkarton abgestellt. Funken, die während der Arbeiten entstanden, entzündeten das Pulver, was zu einem rasanten Abbrand mit einer größeren Stichflamme führte, wodurch der Mann schwere Verbrennungen erlitt.
Der Vorfall ereignete sich am 17. April 2026 gegen 17:30 Uhr in einem Werkstattgebäude im Bezirk Villach-Land. Eine in der Nähe befindliche 66-jährige Frau bemerkte die Explosion und brachte den verletzten Mann ins Freie, bevor sie die Rettungskräfte informierte. Der 75-Jährige erhielt eine Erstversorgung durch den Rettungsdienst sowie das Notarztteam des Rettungshubschraubers C11 und wurde anschließend mit Verletzungen unbestimmten Grades ins LKH Klagenfurt gebracht. Nach der Explosion kam es im Werkstattgebäude zu einer starken Rauchentwicklung. Im Einsatz waren auch die Freiwilligen Feuerwehren Arriach, Laastadt, Winklern/Einöde und Afritz am See, insgesamt waren rund 100 Einsatzkräfte beteiligt.
