Am 28. August 2206 um 20:30 Uhr kam es in 1220 Wien, im Bereich der U-Bahnstation Donauspital, zu einem Vorfall, bei dem ein 28-jähriger Mann, österreichischer Staatsbürger, beschuldigt wurde, seinen Hund auf offener Straße durch Schläge und Tritte misshandelt zu haben. Infolge dessen wurde die Polizeidiensthundeeinheit, unterstützt durch Kräfte des Stadtpolizeikommandos Donaustadt, zum Einsatz gerufen. Eine Passantin, die den Vorfall beobachtet hatte, verständigte den Notruf und kümmerte sich bis zum Eintreffen der Polizei um den offensichtlich verletzten Hund. Der stark alkoholisierte Besitzer des Hundes versuchte während der Amtshandlung zu fliehen und stieß einen Polizisten an, woraufhin er vorläufig wegen des Verdachts des Widerstandes gegen die Staatsgewalt festgenommen wurde. Bei diesem Vorfall erlitt ein Beamter leichte Verletzungen. Der Tatverdächtige befindet sich derzeit in Polizeigewahrsam.
Der Hund, ein American Staffordshire Terrier, wurde gemäß behördlicher Anordnung dem Mann abgenommen und der Wiener Tierrettung übergeben. In der Folge wurden mehrere Anzeigen gemäß des Tierschutz- und Tierhaltegesetzes erstattet, da der Beschuldigte unter anderem keinen Hundeführschein für diese Rasse besaß. Zudem stellte sich im Rahmen weiterer Ermittlungen heraus, dass der Festgenommene zuvor ein Lokal nach dem Konsum alkoholischer Getränke verlassen hatte, ohne die Rechnung zu begleichen. Auch in diesem Zusammenhang wurde Anzeige erstattet.
