Im Zeitraum von Juli 2026 bis August 2026 fanden im 23. Bezirk von Wien, Liesing, insgesamt vier Raubüberfälle statt. Dabei wurden zwei Tankstellen, ein Supermarkt und eine Postfiliale angegriffen. Der Beschuldigte agierte dabei durchgängig nach einem identischen Muster: Er betrat jeweils kurz vor Ladenschluss die betroffenen Geschäftslokale, maskiert und mit einer Pistole bewaffnet, und forderte Bargeld.
Das Landeskriminalamt Wien, insbesondere der Ermittlungsdienst Raub, leitete anschließend umfassende Ermittlungen ein. Am 25. August 2026 gelang es Beamten der Einsatzgruppe zur Bekämpfung der Straßenkriminalität (EGS), den Verdächtigen unmittelbar nach einem Überfall auf eine Postfiliale im 23. Bezirk festzunehmen.
Im Rahmen einer anschließenden Hausdurchsuchung konnten sowohl die Tatkleidung als auch die Tatmittel sichergestellt werden. Der 22-jährige Beschuldigte, Staatsangehöriger von Bosnien und Herzegowina, verweigerte zunächst jegliche Aussage, gestand jedoch zu einem späteren Zeitpunkt seine Taten. Als Motiv gab er finanzielle Schwierigkeiten an. Ein erheblicher Teil der Beute wurde von den Beamten sichergestellt. Der Beschuldigte befindet sich in Haft.
