Leoben – Im Zeitraum von Oktober 2024 bis Mai 2025 ereigneten sich im Stadtgebiet mehrere vorsätzliche Brandlegungen. Nach umfassenden Ermittlungen konnten nun einige dieser Taten aufgeklärt werden.
Von 7. Oktober 2024 bis 14. Mai 2025 wurden insgesamt 15 Brandlegungsvorfälle registriert, wobei hauptsächlich Papier- und Müllbehälter betroffen waren. Intensive Ermittlungen der örtlichen Polizeiinspektion in Zusammenarbeit mit dem Landeskriminalamt Steiermark führten zur Identifizierung eines Tatverdächtigen.
Dieser Hauptverdächtige hat sich zu zwei Brandlegungen geständig gezeigt und angegeben, die Feuer mit Brandbeschleunigern gelegt zu haben. Aktuellen Informationen zufolge wurde er zu den Tatorten von Bekannten gebracht. Zudem ergaben weitere Ermittlungen, dass er nicht allein gehandelt hat, sondern von einer weiteren Person begleitet wurde.
Im Rahmen der kriminalpolizeilichen Ermittlungen gestanden mehrere Beteiligte ein, bei ihren ursprünglichen Zeugenaussagen falsche Angaben gemacht zu haben. Durch die angezeigten Brandlegungen entstand ein Sachschaden in Höhe von mehreren tausend Euro. Abklärungen zu möglichen Verbindungen mit anderen Brandfällen sind Teil der laufenden Untersuchungen. Eine Anzeige an die Staatsanwaltschaft Leoben wurde erstattet.
