Zwischen dem 30. September und dem 7. Oktober 2026 kam es im Bezirk Imst zu einem Vorfall, bei dem die Buchhalterin eines örtlichen Unternehmens Opfer eines sogenannten „Chef-Betrugs“ wurde. Während dieser Zeit erhielt sie mehrere E-Mails, die vermeintlich von ihrem Vorgesetzten stammten. In diesen Nachrichten wurde sie an vier verschiedenen Tagen zu insgesamt sechs Auslandsüberweisungen aufgefordert. Die Buchhalterin führte daraufhin fünf der Transaktionen durch, was zu einem Gesamtschaden im unteren sechsstelligen Eurobereich führte. Bei der sechsten Zahlungsaufforderung, die auf ein Konto in der Türkei gerichtet war, hatte die Mitarbeiterin jedoch Verdacht und entschloss sich, die Überweisung nicht auszuführen. Daraufhin zeigte sie den Vorfall bei der Polizei an.
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