Auch wenn im Lebensalltag wieder Schritte zur Normalisierung getan werden, muss im Gesundheitsamt weiterhin auf Hochtouren gearbeitet werden – auch an den Wochenenden. Die Mitarbeiterinnen müssen ja weiterhin den getesteten Personen Bescheide ausstellen und mögliche Infektionsketten nachverfolgen. Die Amtsärztinnen kontaktieren die Infizierten, erklären ihnen die Befunde und geben fachliche Tipps. Zusätzlich erschwert wird die Situation durch Krankenstände.

“Derzeit fehlt es leider völlig an den Kapazitäten, um die Impfstelle zu öffnen”, betont Gesundheitsstadtrat Robert Krotzer. “Die Kolleginnen und Kollegen arbeiten am Limit.”

“Vieles an Arbeit bleibt einer breiten Öffentlichkeit verborgen. Während die Lockerungen für ein Aufatmen sorgen, gibt es im Gesundheitsamt noch keine Entspannung der Situation”, erklärt Gesundheitsamtsleiterin Dr. Eva Winter die Gründe.

“Wir raten natürlich allen Grazern und Grazerinnen, sich impfen zu lassen, auch wenn wir es leider selbst nicht anbieten können”, sagt Dr. Winter. Sie rät dazu, die Hausärzte und Hausärzte zu kontaktieren und das mit ihnen zu besprechen.

“Selbstverständlich versuchen wir, die Impfstelle so schnell wie möglich wieder zu öffnen, sobald das organisatorisch möglich ist. Zeitangaben lassen sich derzeit leider nicht machen. Wir werden aber informieren, sobald das möglich ist”, so Winter abschließend.

Hinter den Kulissen wird an Lösungen für eine Impfaktion im Juni getüftelt.

Hanno Wisiak



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