Im Jahr 2026 plant die Stadt Graz, die Steuerung der Bekämpfungsmaßnahmen gegen die Tigermücke gezielt zu optimieren. Insgesamt sollen im Stadtgebiet sechs bis acht Millionen sterilisierte Tigermückenmännchen ausgesetzt werden, um die Population zu reduzieren. Diese Maßnahme erfolgt in Fortführung des Pilotprojekts, das 2025 durchgeführt wurde.
Laut dem zuständigen Ressort wird dabei auf die Erfahrungen des Vorjahres zurückgegriffen, um den Einsatz der Männchen möglichst wirkungsvoll zu gestalten. Die eingesetzten Tigermücken sind so behandelt, dass sie nicht stechen und sich nicht fortpflanzen können.
Die Effektivität dieser Maßnahmen hängt maßgeblich von mehreren Faktoren ab, wie etwa den Wetterbedingungen, dem saisonalen Verlauf und lokalen Gegebenheiten. Darüber hinaus ist die Stadt auf die Mithilfe der Bevölkerung angewiesen. Bürgerinnen und Bürger können über die Mosquito-Alert App Beobachtungen melden, die zur Bewertung der Situation und zur Anpassung der Maßnahmen beitragen sollen.
Diese Vorgehensweise basiert auf einem datenbasierten Monitoring, das es der Stadt ermöglicht, flexibel auf Veränderungen während der Saison zu reagieren. Ziel ist es, die Tigermückenpopulation auf effektive Weise zu kontrollieren und damit potenzielle Gesundheitsrisiken für die Grazer Bevölkerung zu reduzieren.
Für weitere Informationen zur Bürgerbeteiligung und zu den geplanten Maßnahmen wird empfohlen, die offiziellen Kommunikationskanäle der Stadt Graz zu konsultieren.
