Am 30. Mai 2026 um 16:50 Uhr wurde ein 57-jähriger moldawischer Staatsangehöriger mit Wohnsitz in Frankreich von einer Streife der Autobahnpolizei Villach im Bereich der Auffahrt Wernberg auf der Südautobahn A2 angehalten, da er als Geisterfahrer unterwegs war. Sein Fahrzeug bewegte sich entgegen der Fahrtrichtung und konnte schließlich gestoppt werden.
Während der Sachverhaltsklärung auf der Dienststelle der Polizeiinspektion Villach übergab der Mann einem Beamten einen 50-Euro-Schein, um einer Geldstrafe wegen der Geisterfahrt zu entgehen. In der Folge wurde er vorübergehend festgenommen, und der Geldschein wurde beschlagnahmt.
Der Verdächtige sieht sich nunwegen versuchter Anstiftung zum Amtsmissbrauch, versuchter Bestechung und Gefährdung der körperlichen Sicherheit mit einer Anzeige bei der Staatsanwaltschaft Klagenfurt konfrontiert. Die Festnahme wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft aufgehoben, und es wurde eine vorläufige Sicherheitsleistung zur Sicherung des Strafverfahrens eingehoben.
