Am 14. August 2026 um 22:40 Uhr erhielt die Polizei einen Alarm wegen einer Bedrohung mit einer Schusswaffe in einem Mehrparteienhaus im 14. Bezirk von Wien. Vor Ort trafen die Beamten des Stadtpolizeikommandos Fünfhaus auf einen 27-jährigen Mann, der berichtete, dass ein anderer Hausbewohner mit einem unangeleinten Hund ihm, seiner Frau und ihrem gemeinsamen Kind den Weg im Stiegenhaus versperrt habe.
Ersten Ermittlungen zufolge kam es anschließend zu einer Auseinandersetzung, die von gegenseitigen Beschimpfungen und Bedrohungen geprägt war. Der beschuldigte Bewohner zog offenbar eine vermeintlich echte Schusswaffe und richtete sie gegen den 27-Jährigen. Dieser floh daraufhin aus dem Wohnhaus auf die Straße und informierte die Polizei.
Einsatzkräfte der Sondereinheit WEGA konnten den Tatverdächtigen, einen 55-jährigen österreichischen Staatsbürger, kurz darauf in der Wohnhausanlage vorläufig festnehmen. Die mutmaßliche Tatwaffe, eine geladene Schreckschusswaffe, wurde sichergestellt. Gegen den 55-Jährigen wurde ein vorläufiges Waffenverbot ausgesprochen, und er wurde wegen des Verdachts der gefährlichen Drohung angezeigt. Aktuell befindet er sich in polizeilichem Gewahrsam.
