Am 14. August 2026 um 18:30 Uhr kam es in einer Parkanlage im 23. Bezirk von Wien zu einem Vorfall, bei dem eine 25-jährige Frau angegriffen wurde. Nach ersten Erkenntnissen wurde sie ohne Vorwarnung von einem unbekannten Mann von hinten attackiert und zu Boden gerissen. Der Angreifer versuchte zunächst, die Frau zu würgen, bevor er versuchte, ihre Kleidung zu zerschneiden. Die Frau rief laut um Hilfe und wehrte sich mit aller Kraft. Schließlich gelang es ihr, sich aus seinem Griff zu befreien, in den Außenbereich des Parks zu flüchten und die Polizei zu verständigen. Dabei erlitt sie mehrere leichte Verletzungen, die von einem Rettungsdienst notfallmedizinisch versorgt wurden. Anschließend wurde sie zur weiteren Abklärung in eine nahegelegene Polizeiinspektion gebracht.
Im Rahmen einer sofort eingeleiteten Fahndung konnten Einsatzkräfte des Stadtpolizeikommandos Liesing, der Bereitschaftseinheit Wien und der Polizeidiensthundeeinheit Wien den mutmaßlichen Täter noch im Park anhalten und vorläufig festnehmen. Es handelt sich um einen 39-jährigen österreichischen Staatsbürger, der sich während der Amtshandlung aggressiv und unkooperativ verhielt. Dabei schlug er einem der Polizisten mit der Faust ins Gesicht und beschädigte mehrfach die Fensterscheibe eines Streifenwagens.
Der 39-Jährige wurde unter dem Verdacht der versuchten geschlechtlichen Nötigung, des versuchten Widerstands gegen die Staatsgewalt, der schweren Körperverletzung sowie der versuchten schweren Sachbeschädigung angezeigt. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Wien wurde er in eine Justizanstalt überstellt. Die weiteren Ermittlungen werden von der Außenstelle Süd des Landeskriminalamts Wien übernommen.
