22. Januar 2026
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Eurofighter starten ins erste Überschalltraining 2025

Zwischen dem 7. und 18. April 2025 heben die Eurofighter der österreichischen Luftstreitkräfte täglich zu Überschallflügen ab. Jeweils zwischen 08:00 und 16:00 Uhr absolvieren die Piloten zwei Trainingsflüge, bei denen sie schneller als der Schall unterwegs sind.

Warum das Training wichtig ist

Verteidigungsministerin Klaudia Tanner betont die Bedeutung dieser Übungen:
„Die aktuelle sicherheitspolitische Lage zeigt, wie fragil der Frieden in Europa ist. Unsere Luftstreitkräfte müssen deshalb kontinuierlich trainieren – auch im Überschallbereich. Nur so können wir unsere Lufthoheit als souveräner Staat aktiv schützen.“

Für eine funktionierende Luftraumüberwachung reicht reines Simulieren nicht aus. Die körperlichen Belastungen bei Überschallgeschwindigkeit lassen sich nur real in der Luft erfahren. Das Training verbessert zudem die enge Koordination zwischen Militärpiloten, Radarleitoffizieren und den zivilen wie militärischen Flugsicherungsstellen.

So verlaufen die Trainingsflüge

Geflogen wird über weiten Teilen Österreichs – mit Ausnahme der Ballungsräume und der Bundesländer Tirol und Vorarlberg. Die Fluggebiete legt das Bundesheer gemeinsam mit der zivilen Flugsicherung fest. Um die Lärmbelastung so gering wie möglich zu halten, finden die Flüge in großer Höhe statt.

Maßnahmen gegen Lärm und Schall

Das Bundesheer setzt mehrere Schritte, um die Schallausbreitung am Boden zu minimieren:

  • Kurze Beschleunigungsphasen: Die Eurofighter erreichen ihre Höchstgeschwindigkeit so schnell wie möglich.
  • Gezielte Flugplanung: Mehrfachbeschallung wird vermieden, Ballungsräume bleiben ausgespart.
  • Ruhezeiten: Zwischen 12:00 und 13:00 Uhr sowie an Wochenenden und Feiertagen pausieren die Trainingsflüge.
  • Höhenflüge: Über 12.500 Metern Flughöhe fällt der Überschallknall deutlich geringer aus.

Was passiert bei Überschall?

Sobald ein Eurofighter etwa 1.200 km/h erreicht, entstehen Stoßwellen, die am Boden als lauter Knall hörbar sind. Wie stark dieser Knall wahrgenommen wird, hängt von der Höhe, dem Gelände und der Wetterlage ab.

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