Graz | Graz. – In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag, den 16. April 2026, wurden drei Mitarbeiter eines Produktionsbetriebs mit dem Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus eingeliefert. Zuvor hatten die Arbeiter selbst einen Brand gelöscht.
Um 03:30 Uhr wurde die Polizei zu dem Brandereignis gerufen. Beim Eintreffen der Beamten befanden sich bereits mehrere Mitarbeiter im Freien. Drei von ihnen zeigten Symptome wie Husten, Atemnot und Schwindel.
Ersten Ermittlungen zufolge kam es aufgrund eines technischen Defekts zu einem Austritt von flüssigem Stahl, der beim Kontakt mit brennbaren Materialien einen Brand auslöste. Die Arbeiter konnten das Feuer eigenständig löschen.
Sanitäter des Roten Kreuzes leisteten Erste Hilfe und transportierten die drei Betroffenen in das LKH Graz. Eine Löschgruppe der Feuerwehr führte am Einsatzort Kontrollmaßnahmen durch. Zum aktuellen Zeitpunkt konnte kein Fremdverschulden festgestellt werden.
