Am 17. April 2026 startete ein Gleitschirmpilot aus Deutschland vom Startplatz „Hintere Niedere“ im Gemeindegebiet Andelsbuch zu einem Streckenflug in Richtung Großes Walsertal. Während des Flugs geriet der Pilot im Lee des Gipfels „Hochlicht“ in einen Abwindbereich und verlor an Höhe. In dem Versuch, wieder Höhe zu gewinnen, versuchte er, auf die Luvseite zu wechseln, was jedoch zu starken Turbulenzen in der Nähe des Gipfelrückens führte. Infolge dieser Turbulenzen klappte der Gleitschirm ein, und der Pilot verlor spiralförmig rasch an Höhe.
Der Pilot stürzte schließlich aus einer Höhe von etwa 30 bis 50 Metern in felsiges Gelände. Ein Zeuge in der Nähe alarmierte sofort die Einsatzkräfte. Der Notarzt des Rettungshubschraubers konnte jedoch nur noch den Tod des Piloten feststellen. Der Leichnam wurde anschließend durch einen Polizeihubschrauber geborgen und ins Tal gebracht.
Nach der Durchführung der Leichenbeschau und Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft wurde der Leichnam freigegeben. Die Angehörigen wurden benachrichtigt.
