Am 19. April 2026, gegen 04:50 Uhr, brach in einer Wohnung im 1. Obergeschoss der Egger-Lienz-Straße in Innsbruck ein Brand im Bereich des Wohnzimmers aus. Die drei Bewohner – ein 26-jähriger Somalier, eine 32-jährige Somalierin und deren 2-jährige Tochter – wurden durch einen lauten Knall aus dem Schlaf geweckt und entdeckten den Brand. Die alarmierte Berufsfeuerwehr Innsbruck konnte den Brand erfolgreich bekämpfen. Der Rettungsdienst brachte die drei Personen mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung in die Universitätsklinik Innsbruck.
Im Rahmen der Untersuchung zur Brandursache stellte der Bezirksbrandermittler fest, dass ein Akku eines E-Rollers für den Brand verantwortlich war. Die explosionsartige Ausgasung des angesteckten Akkus, in Verbindung mit der hohen Hitzeentwicklung, führte dazu, dass der gesamte Fensterstock aus der Fassade herausgerissen wurde. Der Akku wurde von der Berufsfeuerwehr ins Wasser getränkt und zur sicheren Lagerung auf das Gelände der Feuerwehr gebracht.
Laut den polizeilichen Ermittlungen, die einen Sachverständigen der Tiroler Landesstelle für Brandverhütung einbezogen, wird festgestellt, dass der Brand mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit durch einen defekten Akku ausgelöst wurde.
