Am 28. April 2026, um 19:30 Uhr, ereignete sich in Bizau, im Bezirk Bregenz, ein Brand in einem Einfamilienhaus. Eine Anwohnerin bemerkte auf ihrem Nachhauseweg, dass Flammen aus dem Bereich des Dachstuhls neben dem Kamin austraten. Sie informierte umgehend die Einsatzkräfte und warnte die im Haus befindlichen Bewohner. Diese konnten das Gebäude rechtzeitig verlassen und sich ins Freie begeben.
Die ankommenden Feuerwehren führten umfassende Löscharbeiten durch. Um alle Glutnester zu beseitigen, war es erforderlich, das Dach größtenteils zu öffnen. Diese Arbeiten zogen sich bis in die frühen Nachtstunden und erforderten den Einsatz eines LKW-Krans.
Laut bisherigen Erkenntnissen breitete sich das Feuer im Bereich des Kamins innerhalb einer Belüftungsebene unter den Holzschindeln aus. Der Hausbesitzer berichtete, dass gegen 18:00 Uhr sowohl ein Kachelofen als auch ein Schwedenofen eingeheizt worden waren. Verletzt wurde glücklicherweise niemand. Informationen über die Höhe des entstandenen Sachschadens liegen derzeit nicht vor, und die Ermittlungen zur genauen Brandursache sind noch im Gange.
Im Einsatz waren mehrere Feuerwehren mit etwa 135 Einsatzkräften, das Rote Kreuz mit fünf Fahrzeugen sowie ein Notarzt zusammen mit 18 weiteren Einsatzkräften, die VKW-Bereitschaft, und eine Streife der Bundespolizei.
