Im Zeitraum vom 11. bis 18. Mai 2026 wurde auf einem Internet-Verkaufsportal ein Traktor zu einem mittleren fünfstelligen Eurobetrag von bislang unbekannter Täterschaft angeboten. Ein 56-jähriger österreichischer Käufer interessierte sich für das Angebot und nahm mehrmals telefonisch sowie über eine Social-Media-Plattform Kontakt zum vermeintlichen Verkäufer auf. Der Verkäufer forderte zunächst eine Anzahlung in Höhe von der Hälfte des Kaufpreises, die der Käufer am 14. Mai 2026 auf ein deutsches Konto überwies.
Am 18. Mai 2026 reiste der Käufer nach Deutschland, um den Traktor persönlich zu besichtigen und den Kauf abzuschließen. Bei dieser Gelegenheit stellte sich heraus, dass das angegebene Unternehmen für Landwirtschaftstechnik keinen Traktor zum Verkauf angeboten hatte. Die Unternehmensdaten waren offensichtlich gefälscht und unrechtmäßig verwendet worden. Der durch den Vorfall entstandene Schaden für den Käufer beläuft sich auf einen niedrigen fünfstelligen Eurobetrag.
