Ein 19-jähriger Mann aus dem Bezirk Feldkirchen, der bereits einschlägig vorbestraft ist und im Juni 2026 aufgrund ähnlicher Vergehen bedingt aus der Haft entlassen wurde, steht im Verdacht, zwischen Juli und September 2026 mehrere Mobilfunkanbieter durch die Vorlage gefälschter Firmenbuchauszüge, in denen er sich als Geschäftsführer der jeweiligen Firmen ausgab, zur Herausgabe von mindestens 15 hochpreisigen Mobiltelefonen und deren Anmeldung bewegt zu haben. Den Mobilfunkanbietern entstand nach dem aktuellen Stand der Ermittlungen ein Schaden in Höhe von mehreren tausend Euro.
Zusätzlich wird ihm zur Last gelegt, mindestens ein Mobiltelefon auf einer Verkaufsplattform zum Verkauf angeboten und trotz erfolgter Bezahlung nicht an den Käufer versandt zu haben. Des Weiteren besteht der Verdacht, dass der Mann einer Bank gefälschte Lohnbestätigungen seiner Lebensgefährtin übermittelt sowie Unterschriften auf einem Leasingvertrag gefälscht hat. Dies führte dazu, dass ein Autohändler in Klagenfurt zur Übergabe eines PKW verleitet wurde. Es wird angenommen, dass der PKW ohne das Wissen seiner Lebensgefährtin auf ihn angemeldet und keine Zahlungen an die Bank geleistet wurden, wodurch der Bank ein noch nicht genauer bezifferbarer Schaden entstand. Der PKW konnte nach einer Anordnung der Staatsanwaltschaft Klagenfurt sichergestellt und dem Autohändler zurückgegeben werden.
Am 25. September 2026 wurde, nach Anordnung durch die Staatsanwaltschaft und nach richterlicher Genehmigung, der Verdächtige gegen 20:10 Uhr in seiner Wohnung festgenommen und in die Justizanstalt Klagenfurt gebracht.
