Am 11. Juli 2026, gegen 11:30 Uhr, begab sich eine 39-jährige Österreicherin gemeinsam mit ihrem Begleiter zu einer Canyoningtour durch die Schlucht Gnaupenloch im Gemeindegebiet von Zirl. Um 14:25 Uhr ereignete sich ein Unfall, als die Frau an der Abseilstelle 18 abrutschte, ihren Fuß am Untergrund einklemmte und nach vorne kippte. Dies führte zu einer schweren Verletzung des Sprunggelenks, wodurch sie die Tour nicht fortsetzen konnte. Da kein Mobilfunkempfang vorhanden war, machte sich ihr Begleiter nach einer ersten Versorgung alleine auf den Weg, etwa eineinhalb Stunden lang durch die Schlucht, um Hilfe zu holen. Die Rettungskräfte der Bergrettungs-Ortsstellen Seefeld und Innsbruck sowie der Canyoning-Gruppe Mitte der Bergrettung Tirol begaben sich zur verletzten Person. Nach einem Abtransport aus dem unwegsamen Gelände wurde die Frau mit einem Tau vom Notarzthubschrauber geborgen und in ein Krankenhaus in Innsbruck eingeliefert.
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