Am 4. Juli 2026 unternahm ein 39-jähriger deutscher Staatsbürger zusammen mit einem Bergführer eine Tour zum Gipfel des Großglockners. Ausgangspunkt war die Stüdlhütte, von wo aus sie über den Normalweg den Aufstieg bewältigten. Nach erfolgreichem Gipfelerlebnis begaben sie sich gegen 13:30 Uhr auf den Abstieg über den Alten Kalser Weg in einer Höhe von etwa 3.000 Metern am Ködnitzkees. Während des Abstiegs brach der Mann mit dem rechten Fuß in die weiche Schneeauflage des Gletschers ein, wodurch er das Gleichgewicht verlor und seitlich zu Boden fiel. Bei dem Sturz erlitt er schwere Verletzungen. Ein Notarzthubschrauber brachte ihn daraufhin in die Unfallambulanz des Bezirkskrankenhauses Lienz.
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