In Anthering und der Stadt Salzburg wurde ein 30-jähriger Suchtmitteldealer sowie seine 29-jährige Partnerin im Rahmen von Ermittlungen der Polizei identifiziert. Während einer Hausdurchsuchung im Dezember 2025 in Anthering fanden die Beamten 13 Kilogramm Cannabiskraut sowie cannabinoide Nebenprodukte wie Cannabisharz und Cannabisöl in der Wohnung des Verdächtigen und seiner Lebensgefährtin. Ferner wurden in einer angrenzenden Scheune, die hinter einer doppelten Wand versteckt war, sieben Aufzuchtzelte entdeckt. Diese Entdeckung wurde mithilfe eines Polizeidiensthundes gemacht.
Zusätzlich hielten die beiden verbotene Waffen, NS-Devotionalien und mehrere Handys in ihrem Besitz. Das sichergestellte Bargeld belief sich auf einen hohen vierstelligen Betrag. Der 30-Jährige befindet sich seitdem in der Justizanstalt Salzburg. Während der Ermittlungen konnten die Polizisten auch rund 20 Subdealer und Abnehmer von Suchtmitteln ausfindig machen.
Zwischen 2024 und 2025 produzierte der Mann nahezu 50 Kilo Cannabis und erzielte damit einen mittleren, fünfstelligen Betrag an Bargeld, welcher zur Finanzierung des Lebensunterhalts für ihn und seine Lebensgefährtin verwendet wurde. Der 29-Jährigen wird vorgeworfen, ihren Partner durch den Kauf von Cannabissamen und Aufzucht-Equipment unterstützt zu haben und die aus dem Drogenhandel stammenden Geldbeträge angenommen zu haben. Sie wird auf freiem Fuß angezeigt.
