Bruck-Mürzzuschlag | Mariazell – Am Freitagvormittag, dem 6. Februar 2026, ereigneten sich in einem organisierten Skigebiet zwei schwere Rodelunfälle, bei denen drei Personen schwer verletzt wurden.
Gegen 10:15 Uhr fuhr ein 11-jähriger Junge allein mit einer Rodel auf einer ausgewiesenen und präparierten Rodelbahn talwärts. Die nächtlichen Minustemperaturen führten zu harten und gefrorenen Schneeverhältnissen. In einer steilen Kurve verlor der Junge die Kontrolle und stürzte in ein angrenzendes Waldstück. Er erlitt schwere Verletzungen und wurde nach der Erstversorgung mit einem Notarzthubschrauber in ein Krankenhaus nach Niederösterreich geflogen.
Ungefähr zehn Minuten später befuhr eine 48-jährige Frau zusammen mit ihrem sechsjährigen Sohn dieselbe Rodelbahn. Auch sie verlor in derselben Kurve aufgrund der hohen Geschwindigkeit und des harten Untergrundes die Kontrolle über die Rodel. Beide kamen von der Bahn ab und stürzten ebenfalls in den angrenzenden Wald. Die Frau erlitt Verletzungen unbestimmten Grades, während ihr Sohn schwere Verletzungen davontrug. Nach der medizinischen Erstversorgung wurden beide mit Hubschraubern in steirische Krankenhäuser geflogen.
Die Rettungsmaßnahmen wurden von der Bergrettung und der Alpinpolizei durchgeführt, unterstützt von mehreren Hubschrauberbesatzungen. Die Ermittlungen zu den Unfallhergängen sind eingeleitet worden.
