Liezen | Schladming. Am Sonntagmorgen, dem 5. April 2026, wurden zwei 17-Jährige von einem Zug erfasst. Einer der Jugendlichen wurde lebensgefährlich verletzt, der andere erlitt schwere Verletzungen.
Nach den bisherigen Ermittlungen befanden sich die beiden 17-jährigen Slowaken zu Fuß auf dem Gleiskörper in Richtung eines Hotels. Gegen 06:30 Uhr wurden sie im Ortsteil Klaus von einem Regionalzug erfasst und vom Gleiskörper geschleudert. Einer der Jugendlichen zog sich schwere Kopfverletzungen zu und musste mit einem Rettungshubschrauber in das Krankenhaus nach Klagenfurt geflogen werden. Der andere Jugendliche hatte eine Bruchverletzung im Schulterbereich, war jedoch ansprechbar. Er wurde vom Rettungsdienst ins DKH Schladming gebracht und dort stationär aufgenommen.
Der Zugverkehr in diesem Bereich wurde bis 07:45 Uhr eingestellt. Der Lokführer sowie die Angehörigen der beiden Jugendlichen wurden von einem Kriseninterventionsteam betreut. Der ansprechbare Jugendliche gab an, dass sie aufgrund mangelnder Ortskenntnisse und nicht funktionierender Mobiltelefone auf die Gleise gelangt seien. Den Zug hätten sie weder gesehen noch gehört.
