Wiener Polizei: Erfolgreiche Schwerpunktaktion zur Verkehrssicherheit

In der Zeitspanne vom 10. April 2026, 19:00 Uhr bis 11. April 2026, 04:00 Uhr fanden in Wien umfangreiche Kontrollen im Rahmen einer bezirksübergreifenden Schwerpunktaktion statt. An dieser Maßnahme waren Einsatzkräfte der Stadtpolizeikommanden Josefstadt, Fünfhaus, Ottakring und Döbling sowie der Landesverkehrsabteilung beteiligt. Das Hauptziel bestand in der Erhöhung der Verkehrssicherheit und der Bekämpfung von strafbaren Handlungen.

Während der Aktion wurden verschiedene verkehrs- und verwaltungsrechtliche Übertretungen festgestellt. Es kam zu insgesamt 199 Geschwindigkeitsanzeigen, darunter 85 durch Laser, 107 durch Radar und 7 durch sonstige Messmethoden. Zusätzlich wurden 313 weitere Anzeigen im Verkehrsbereich erstellt. Bei den Feststellungen waren 61 Anzeigen nach dem Kraftfahrgesetz, 50 sonstige Verwaltungsanzeigen und fünf Anzeigen wegen des Lenkens eines Fahrzeugs unter Einfluss von Alkohol und/oder Suchtgiften enthalten.

Weitere polizeiliche Maßnahmen umfassten folgende Punkte:
– Zwei Festnahmen (eine wegen gewerbsmäßigen Diebstahls, eine nach dem Fremdenpolizeigesetz).
– 54 Identitätsfeststellungen nach dem Sicherheitspolizeigesetz sowie insgesamt über 250 weitere Identitätsfeststellungen auf Basis verschiedener Rechtsgrundlagen, insbesondere im fremdenrechtlichen Bereich.
– Zwei Sicherstellungen nach der Strafprozessordnung sowie zusätzliche Sicherstellungen nach verwaltungsrechtlichen Bestimmungen.

Im Verlauf der Maßnahmen wurden insgesamt neun Führerscheine abgenommen, fünf davon aufgrund von Geschwindigkeitsüberschreitungen. Außerdem beschlagnahmten die Beamten vorläufig einen Pkw. Der Fahrer, ein 33-jähriger kroatischer Staatsbürger, wurde auf der Brünner Straße mit 121 km/h gemessen, während die erlaubte Höchstgeschwindigkeit bei 50 km/h lag. Der Fahrer erklärte, dass die Straße frei gewesen sei und er lediglich seinen Dieselpartikelfilter „durchpusten“ wollte.

Eine weitere Amtshandlung umfasste die Aufnahme eines Verkehrsunfalls mit Eigenverletzung. Der 47-jährige Fahrer stand unter Einfluss von Alkohol und Suchtgiften und kollidierte gegen 19:40 Uhr auf der Heiligenstädter Straße mit einem abgestellten Reisebus. Der Mann erlitt eine Kopfverletzung und wurde in ein Krankenhaus gebracht.

Insgesamt wurden im Zuge der Schwerpunktaktion 61 Strafverfügungen durch Schnellrichter erlassen, die eine Gesamtsumme von 16.195 Euro erreichten. Die Wiener Polizei führt solche Schwerpunktaktionen regelmäßig durch, um die Sicherheit im öffentlichen Raum nachhaltig zu gewährleisten.

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