Am 30. Juli 2026 um 13:15 Uhr brach im Ortsteil Zedlach, im Gemeindegebiet von Matrei in Osttirol, ein Waldbrand aus. Der Brand wurde von mehreren Anwohnern bemerkt, die umgehend die Leitstelle Tirol über den Notruf informierten. In der Folge führte die Crew des Polizeihubschraubers „Libelle“ zusammen mit der Einsatzleitung der Freiwilligen Feuerwehr Matrei einen Erkundungsflug durch.
Aufgrund des unwegsamen Geländes gestalteten sich die Löscharbeiten als herausfordernd. Es wurden zahlreiche zusätzliche Einsatzkräfte und -mittel angefordert. Gegen 17:00 Uhr hatte sich der Brand auf eine Fläche von etwa 250 bis 350 m² ausgebreitet. Die Löscharbeiten dauerten weiterhin an, ein „Brandaus“ konnte bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht vermeldet werden.
Folgende Kräfte waren im Einsatz:
– vier Löschhubschrauber, darunter zwei Polizeihubschrauber und zwei Hubschrauber privater Unternehmen,
– ein Großaufgebot der Feuerwehren Matrei in Osttirol, Virgen, Prägraten am Großvenediger, Nikolsdorf, Huben und Kals am Großglockner,
– örtliche Landwirte, die mit Traktoren und Güllefässern die Löschwasserversorgung und Einsatzlogistik unterstützten,
– Kräfte der Polizei.
